Wald Wiese Wasser

 

Forschertage in der VS Vasoldsberg

Den Kindern und uns unsere nähere Umgebung nahebringen, die Vielfalt der Natur, in der wir leben, mit allen Sinnen erforschen, das war die Ausgangsintention, als wir gemeinsam mit dem UmweltBildungsZentrum (UBZ) diese Projekttage organisierten.
Im Vorfeld gab es auch diesmal eine online Einschulung für die PädagogInnen. Forscherhefte und diverse Forscherausrüstung wurden uns vom UBZ bereitgestellt.
Ein herzliches DANKE dafür!

 

Der Boden – oder der Waldtag

Bei einem gemeinsamen Online-Einstieg in der Harmoniehalle mit Otmar vom UBZ bekamen die Kinder einen Einblick in das, was sie an diesem Tag erwarten würde.
Primäre Aufgabe war es, den Waldboden auf Lebewesen zu untersuchen. In Klassen aufgeteilt gingen die Schülerinnen und Schüler in den Wald und untersuchten den Boden, die Rinde der Baumstämme und vieles mehr. Mithilfe der Forscherhefte wurden gefundene Lebewesen erkannt, benannt und eingetragen. Mit Materialien aus der Natur wurde bei den „Großen“ ein Fühlweg gelegt und die Kinder konnten barfuß die unterschiedlichen Waldböden erfühlen. Mit Meditation und gemeinsamer Musik konnten sich die Kinder „erden“ und den Wald um sich herum spüren. Zum Abschluss wurde noch ausgiebig mit dem Material des Waldes gebaut und so entstanden Brücken, Zelte, Häuser und viele kreative Gebilde.

 

Der Wiesentag

Der zweite Tag begann wieder mit einer Online-Konferenz. Hier erklärte uns Eva vom UBZ, was es so auf einer Wiese zu sehen und finden gibt. Anschließend suchten und fanden wir ungemähte Wiesen in der näheren Umgebung und erforschten diese „unsere“ Wiese. Viele Kinder fanden Pflanzen und Tiere, die ihnen Eva zuvor vorgestellt hatte und konnten sie nun auch benennen. Die Becherlupen waren auch an diesem Tag der Hit bei den Kindern. Um auch die künstlerischen Fähigkeiten ausleben zu können, legten die einzelnen Gruppen Mandalas mit den Gegenständen, die sie auf der Wiese fanden.

War mal etwas unklar, wurde das Forscherheft vom UBZ zu Rate gezogen. Sehr motiviert und eifrig wurde damit und darin gearbeitet.

Die Dritte und Vierte organisierten am Ende des Forschertages noch eine kleine Kräuterwanderung, bei der sie einzelne Kräuter kennenlernten und deren Eigenschaften und Wirksamkeiten erforschten.

 

Der Wassertag

Am dritten Tag ging es nach einer erneuten Online-Einführung von Martina Richtung Ferbersbach. Diesmal waren die Kinder schon sehr geübt im Umgang mit den Becherlupen und konnten mithilfe der Kescher einige Lebewesen im und neben dem Bach entdecken und analysieren. Vieles, was in der Früh besprochen wurde, konnte am und im Bach gefunden, benannt und erforscht werden. Natürlich war die Abkühlung zwischendurch auch ein Genuss. So wurde neben dem Forschen im und am Bach gebaut. Mithilfe des Forscherheftes wurden alle Erkenntnisse aufgeschrieben und/oder gezeichnet. Auch am Bach blieb Zeit für Kreativität, zum dichten, singen und Seele baumeln lassen.

 

Resümee

Die Entspanntheit der Kinder, ihre Begeisterung, ihr Wissensdrang und Engagement machten uns PädagogInnen wieder einmal klar, wie essentiell es ist, dass Tage wie diese einen Fixpunkt im Schuljahr bekommen!

Jetzt freuen wir uns schon alle auf die wohlverdienten Ferien!

 

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